Do you feel this HarmOny**
Fragen die dein Inneres zerschreien

In mir schreit es, unverändert. Doch so sehr es auch nach oben drängt, ich ringe es so tief hinunter, wie ich es nur vermag. Es kostet Kraft, Energie und eine unendliche Disziplin, bei all dem Schmerz, all der Trauer, der Wehmut und auch der Wut die in mir tobt, nach außen „die Haltung zu wahren“ und weiter stumm zu bleiben.

Wie kann ich denn jemals wieder einem Mensch soweit vertrauen und mich und meine Gefühle preisgeben, mich einem Mensch öffnen und angreifbar machen. Wie kann ich denn jemals wieder auch nur zu hoffen wagen nicht verletzt, belogen und betrogen zu werden, wenn mich doch das Wissen, gesammelt durch eine Vielzahl an Erfahrungen, gelehrt hat, dass diese Hoffnung nicht erfüllt werden wird?


S., ich habe dich damals gesehen und war gefesselt von deinem Blick. Niemals werde ich deinen Blick vergessen, als wir uns das erste Mal trafen, ein wenig schüchtern und überrascht sagst du mir in die Augen – kaum einen Augenblick lang. Doch in diesem Augenblick, in diesem Moment, habe ich mich für eine gefühlte Ewigkeit in deinen Augen verloren.
Sag mir, dieser erste Blick aus deinen Augen, als du zum ersten Mal in die meinen sahst, war es ein ehrlicher, ein aufrichtiger Blick?
In meinem Kopf gehe ich mit dem heutigen Wissen, Tag für Tag, Ereignis für Ereignis und Moment für Moment durch, immer und immer wieder und ich frage mich bei jedem einzelnen ob ich meiner Wahrnehmung noch trauen kann. Wie konnte ich mich nur so unglaublich in dir täuschen, wie konntest du nur meine Wahrnehmung so in die Irre führen?
Warst du jemals auch nur in einem Bereich ehrlich zu mir und hast mir keine Lügen erzählt? Jedes Lied was du mir jemals „gewidmet“ hast, ich glaubte dir du würdest tatsächlich durch sie zu mir sprechen. Ich habe dir einfach geglaubt, auch weil du wieder und wieder betontest ich könnte dir vertrauen, ich könnte dir glauben, niemals würdest du mich belügen oder betrügen, weil du doch wüsstest wie bitter-böse es sich für dein Herz angefühlt hat und wie sehr dein Vertrauen darunter gelitten hat belogen und betrogen zu werden.


Von dem Tag an, als wir uns das erste Mal trafen war ich dir treu, ich habe dich niemals betrogen, ich bin dir niemals fremdgegangen. Ich hatte auch nie Drogen konsumiert wenn du nichts davon wusstest oder etwas von deinen genommen ohne dein Beisein, wann immer du es mir unterstelltest – es war nicht so! Bis heute habe ich auch noch nie meine Medikamente oder meinen Körper für Geld verkauft.
Acht Monate lang gab es keine einzige Woche, keine 7 Tage am Stück, in der du mir nicht vorgeworfen hast eines dieser Dinge zu tun oder getan zu haben oder du vermeintliche Anzeichen dafür gesehen hast. Acht Monate lang musste ich mich immer wieder verteidigen, verteidigen wo ich nichts getan hatte, um die Wahrheit kämpfen, dafür kämpfen das du mir glaubst und dafür kämpfen das du mir vertraust.
Kämpfen und kämpfen und kämpfen – pausenlos…
…bis du mich betrogen hast mit jemandem unter dem dein Vertrauen doch, nach deiner eigenen Aussage nach, so leiden musste, du dich mit ihr in meiner Wohnung trafst, ihr meinen Babyhund Ria gabst, mich bestahlst und mir schließlich Ria für immer nahmst indem du sie verkauftest; und das alles während ich im Krankenhaus war.

„Ich weiss wie es sich anfühlt von dem Menschen den man liebt verletzt und betrogen zu werden! Aber ich bin anders – mir kannst du vertrauen!“

Diese Sätze gehören, dank dir, zu den Sätzen die einmal zu viel gehört, einmal zu viel geglaubt habe um dann zu erleben das sich das genaue Gegenteil von dem beteuerten Satz sich bewahrheitet.
„Love the way you lie“ hat wohl zu gut gestimmt!

Eine Vielzahl neuer Narben hat mir die Zeit mit dir beschert. Für die Zukunft wünsche ich mir nur dass meine Erinnerungen an dich mit Gleichgültigkeit in absolute Vergessenheit geraten.

8.1.12 21:58
 



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